Verpackung:Zweckorientiert reicht nicht

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Verpackung Zweckorientiert reicht nicht

Für gut 62 Prozent der kleineren und mittleren Online-Händler ist der sichere Versand bestellter Artikel das Maß der Dinge. Dies ist das zentrale Ergebnis des aktuellen e-KIX des ECC Köln. Von den Umfrageteilnehmern sind zwar 70 Prozent der Meinung, dass sich eine gut gestaltete Verpackung positiv auf die Kundenwahrnehmung auswirkt und ein nahezu gleich großer Anteil bestätigt, dass diese die Kundenbindung erhöht.

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Faktisch wird die Verpackung allerdings nur von gut jedem dritten Händler zu Kommunikations- bzw. Werbezwecken eingesetzt.

Wie diese genutzt wird (nach Anteil der Befragten): 1. Anbringen des Unternehmenslogos (62 Prozent) -- 2. Anbringen von Lieferschein und Rechnung (57,6 Prozent) -- 3. Aufdruck von Slogan/Markenversprechen (23,9 Prozent) -- 4. Herkunftshinweis (20,7 Prozent) -- 5. Verpackungsgestaltung in den Corporate Design-Farben (18,5 Prozent) -- 6. Hinweis auf Bewertungsmöglichkeiten (12 Prozent) -- 7. Aussagen zu relevanten Unternehmensthemen zwecks eigener Positionierung, etwa Nachhaltigkeit (6,5 Prozent) --

Die Maßnahmen der Kollegen liefern Einzelhändlern vielfältige Anregungen zum Erzeugen positiver Einkaufserlebnisse. Für bestmöglichen Erfolg gilt es vorab aber genau zu eruieren, auf welche die Zielgruppen am besten ansprechen. Außerdem ist es empfehlenswert, durch Konkurrenzvergleich regelmäßig die eigenen Aktivitäten zu hinterfragen. Dies ist wichtig, um die nachhaltige Wirkung bei den Kunden zu erhalten.