Künstlersozialabgabe:Gute Nachricht?

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Künstlersozialabgabe Gute Nachricht?

Bei bestimmten Vertragspartnern zahlt sich die richtige Rechtsform für Unternehmer bald noch stärker in barer Münze aus. Etwa, wenn Aufträge für das Gestalten von Werbemaßnahmen und/oder die Pflege der Unternehmens-Webseite an Dritte vergeben werden sollen; beispielsweise an selbstständige Web-/Grafikdesigner, Werbefotografen oder Texter.

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Hintergrund: Unternehmer, die regelmäßig freischaffende Künstler im Rahmen ihrer unternehmerischen Tätigkeit einsetzen, haben dafür Abgaben an die Künstlersozialkasse zu entrichten. In 2017 sind es mit 4,8 Prozent der Auftragssumme und somit 0,4 Prozentpunkte weniger als noch im Vorjahr. Das Erfreuliche: Nach aktuellen Informationen soll der Beitrag im nächsten Jahr sogar weiter, auf dann 4,2 Prozent sinken. Der Grund sind steigende Einnahmen, im Wesentlichen als Folge einer Erweiterung der zahlungspflichtigen Unternehmen und der weiter intensivierten Prüfung durch die Sozialversicherung.

Je nach Aufwand für das Unternehmen als Ausweg aus der Zahlungspflicht: Keine Abgaben fallen an, wenn es sich bei den beauftragten Agenturen um GmbHs handelt. Bei der doch beträchtlichen Steigerung der Einnahmen kann es sich ggf. lohnen, neben der gewünschten Leistung auch auf die Rechtsform des potenziellen Vertragspartners zu schauen. Natürlich muss auch die gewünschte Leistung stimmen.

Zu weiteren Details der Abgabenproblematik lesen Sie das BBE CHEF-Telegramm Handel Spezial

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