Unternehmernachfolge Vorzeitig handeln

Manche Unternehmer glauben, dass sich ihre Nachfolge kurzfristig einfach so aus dem Ärmel schütteln lässt. Sie schieben Überlegungen, Planungen und Entscheidungen auf die lange Bank, weil dafür in ihrer letzten Schaffensphase noch genug Zeit sei. Das ist ein großer Irrtum mit ggf. fatalen Folgen für den Fortbestand der Firma, aber auch für die Altersversorgung des Unternehmers.

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Die Regelung der Unternehmernachfolge ist ein langwieriger Prozess mit vielen Teilelementen. Im Mittelpunkt steht das Ziel, Vermögen zu bewahren und Liquidität für die langfristige Existenzsicherung des Unternehmens zu erhalten, natürlich aber auch Steuern zu sparen. Es ist eine Vielzahl an Fragen zu beantworten, bevor es in die entscheidende Phase geht. Das beginnt mit der Suche nach einem geeigneten Nachfolger. Dann ist zu klären, welche Rechtsform sich für den Übergang auf den Nachfolger am besten eignet.

Es folgen zu hinterfragende Aspekte des Familienrechts, des Erbrechts, der Erbschaftsteuer, der Einkommen-/Körperschaftsteuer sowie des Arbeitsrechts und des strategischen Vorgehens. Von nicht zu unterschätzender Bedeutung für den Fortgang sind dabei die ersten Überlegungen. Davon hängen alle weiteren Schritte ab.

Der neue BBE-Praxis-Leitfaden "Die richtige Unternehmernachfolge im Mittelstand" bietet dazu auf 280 Seiten DIN A4 wertvolle Unterstützung. In der aktuell erschienenen 6. komplett überarbeiteten Auflage ist das neue Erbschaftsteuerrecht ebenso berücksichtigt, wie zwischenzeitlich ergangene Urteile der Finanzgerichte und des Bundesfinanzhofs. Mehr als 160 Beispiele aus der Beratungspraxis zeigen zudem anschaulich, wie der Übergang des Unternehmens auf die nächste Generation oder auf Fremde gestaltet und gesteuert werden kann. Informationen dazu finden Sie hier.